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Diabetes (Zuckerkrankheit)

Diabetes (Zuckerkrankheit)


Bei der Zuckerkrankheit ist die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse gestört. Diabetes ist die am häufigsten auftretende Stoffwechselstörung, man spricht heute bereits von einer "Volksseuche". Übergewicht und Bewegungsmangel gehören zu den hauptsächlichen Risikofaktoren. Zucker, bzw. Glucose ist der wichtigste Energielieferant im Organismus. Der grösste Teil wird in Form von Kohlenhydraten, bzw. Stärke (aus Getreide, Kartoffeln, Reis) aus der Nahrung aufgenommen, und durch Verdauungsprozesse zu Glucose (Traubenzucker) abgebaut. Ein Insulinmangel führt dazu, dass die Leber den Zucker nur unzureichend speichert und die Muskeln ihn nicht zur Energiegewinnung zur Verfügung gestellt bekommen. Bei erhöhtem Energiebedarf sorgt der Organismus dafür, dass der Blutzuckerspiegel dem jeweiligen Bedarf angepasst wird. Nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit steigt dieser für eine kurze Zeit an, er wird durch die Ausschüttung von Insulin (Hormon) aus der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gesenkt.

  • Bei Insulinmangel kommt es zu einer Erhöhung des Blutzuckergehalts (Hyperglykämie). Es kommtzu einer Ausscheidung von Glucose im Harn. Eine Hyperglykämie kann zu lebensbedrohlichen Wasserverlusten und damit zu Kreislaufversagen führen.
    Diabetisches Koma: Beschleunigte Atmung, Atemluft riecht nach Aceton, Erbrechen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Durstgefühl, Bewusstlosigkeit. Das Azeton-Koma ist immer Folge eines absoluten Insulinmangels. Es tritt deshalb in der Regel nur bei Typ-1-Diabetes auf. Beim Typ-2-Diabetes ist typischerweise noch Insulin vorhanden, so dass keine Fettverbrennung mit Azeton-Bildung stattfindet. Deshalb können sehr hohe Blutzuckerwerte auftreten (> 600 mg/dl / > 33 mmol/l), bevor Bewusstlosigkeit eintritt.

  • Wird mehr Insulin zugeführt als benötigt, so kann es zu Unterzuckerungszuständen (Hypoglykämien) kommen. Durch die Unterversorgung des Gehirns mit Blutzucker treten Bewusstseinsstörungen, Schwindel und Zittern auf. Auch dies kann lebensbedrohlich werden.
    Ein Hypo macht sich mit Hungergefühl, Schwitzen, Blässe, leichten Kopfschmerzen, Zittern, Herzklopfen oder Unruhe bemerkbar. Bei starken Unterzuckerungen kann es zu regelrechten psychischen Störungen kommen (der Patient könnte für betrunken gehalten werden.

Ursachen

Eine genaue Ursache für Diabetes kennt man nicht, zumindest nicht offiziell. Diabetes wird als destruktive Erkrankung eingeschätzt, die behandelt und kontrolliert, aber schulmedizinisch nicht geheilt werden kann.

  • Vererbung

  • Übergewicht

  • Üppige, fette, süsse, denaturierte Ernährung mit viel tierischem Eiweiss

  • Grosser Alkohol- und Genussmittelkonsum (z.B. Rauchen)

  • Bewegungsmangel, Stress, nervliche und seelische Belastungen beeinflussen die Bauchspeicheldrüse wie auch das Leber- und Gallensystem.

  • Bauchspeicheldrüsenerkrankungen (Pankreaserkrankung)

  • Lebererkrankungen

  • Schilddrüsenüberfunktion

  • Schwangerschaft

  • Stress, nervliche und seelische Belastungen, sie beeinflussen die Bauchspeicheldrüse wie auch das Leber- und Gallensystem

  • Medikamente: z.B. Pille, Kortison, Diuretika, Lithium, usw.

  • Impfungen (siehe auch "Dossier Impfen")


Diabetes-Formen


Diabetes mellitus Typ I ( insulinabhängiger Diabetes, jugendlicher Diabetes)

  • Es besteht ein Insulinmangel oder das Insulin fehlt ganz

  • Grund für einen Typ I-Diabetes ist eine Abwehrreaktion des Organismus gegen den eigenen Körper. Manchmal treten erste Beschwerden nach Infektionen, Harnwegsinfekten oder Grippe auf. Oft liegt eine genetische Veranlagung vor.

  • Der Patient muss Insulin zuführen. Wichtig dabei sind die Menge und die Art der aufgenommenen Nahrung und die körperliche Aktivität, die den Insulinbedarf senkt. Durch regelmässige Blut- oder Harnzuckermessungen kann der genaue Insulinbedarf ermittelt werden.

Typ-II-Diabetes (Altersdiabetes)

  • Es besteht eine mangelnde Insulinwirkung in den Körperzellen

  • Dieser Diabetes Typ ist sehr viel häufiger als der Typ I Diabetes. Durch immer ungesündere Ernährungs- und Lebensgewohnheiten werden die Patienten immer jünger, inzwischen sind auch schon Kinder und Jugendliche von dieser Diabetesform betroffen.

  • Im Unterschied zum Typ I spüren die Betroffenen lange nichts. Ursache ist eine zunehmende Unempfindlichkeit des Körpers gegenüber Insulin.

  • Auslöser ist meist eine dauerhaft erhöhte Kalorien- und damit Glukosezufuhr. Der Organismus reagiert darauf mit der vermehrten Bildung von Insulin. Eine Weile kann damit die überschüssige Glukose noch verwertet werten. Doch irgendwann sind die insulinbildenden Zellen erschöpft, ihre Produktion reicht nicht mehr aus. Ausserdem kommt es zu einer zunehmenden Veränderung der Zellen, an denen das Insulin wirkt, sie werden unempfindlich gegen das Hormon und reagieren nicht mehr darauf. 

  • Der Typ-2-Diabetiker kann sehr grossen Einfluss auf den Blutzucker nehmen durch Änderung des Lebensstils, das heisst Gewichtsabnahme, regelmässige körperliche Aktivität und Ernährungsumstellung. Falls dies nicht genügt, kommen Medikamente zum Einsatz, welche die Insulinresistenz des Körpers reduzieren.

Schwangerschaftsdiabetes

  • Unbehandelt führt ein Schwangerschaftsdiabetes zu einer starken Zunahme von Fruchtwasser und zu einem erhöhten Wachstum des Kindes, gleichzeitig ist aber die Entwicklung des Kindes verzögert.

  • Nach der Geburt bildet sich der Diabetes in der Regel meist vollständig zurück. Allerdings haben die Frauen danach ein deutlich erhöhtes Risiko, in den folgenden 10 Jahren an einem dauerhaften Diabetes zu erkranken. Das Risiko für einen erneuten Schwangerschaftsdiabetes ist bei einer weiteren Schwangerschaft erhöht.

Symptome Diabetes mellitus Typ I

  • Vermehrter Durst, über 2 l täglich

  • Vermehrtes Wasserlassen (Tag und Nacht), der Wasserverlust führt zur Austrocknung

  • Schnelle Ermüdung, Mattigkeit, Abgeschlagenheit

  • Konzentrationsprobleme

  • Muskelschwäche, Zittern der Finger bei ausgestrecktem Arm oder in den Armen

  • Heisshungerattacken oder dauerndes Hungergefühl. Verlangen nach Zucker, Süssigkeiten, Süssgetränke Verlangen nach Fettprodukten, Fleisch, Wurstwaren

  • Gewichtsverlust bei normalem Appetit, Schwäche (der fehlende Zucker in den Körperzellen wird durch verstärkten Eiweiss- und Fettabbau ausgeglichen, die Schwäche stammt vom Eiweissmangel)

  • Übergewicht: Das Körpergewicht liegt 15% und mehr über dem Idealgewicht

  • Überempfindliche Augen, häufige Augenentzündungen

  • In Kurzer Zeit kurzsichtig geworden

  • Juckreiz der Haut, Hauttrockenheit, Hautrisse

  • Hautausschläge

  • Couperose (Gesichtsrötung)

  • Faulecken/ Mundwinkelrisse

  • Hauteiterungen, Furunkel

  • Pilze zwischen Zehen, Fingern, Hautfalten
    siehe auch: Pilze (in Bearbeitung)

  • Durchblutungsstörungen, Sensibilitätsstörungen in den Füssen, seltener auch in Armen und Händen

  • Durchblutungsstörungen in den Beinen, Schmerzen beim Gehen (Schaufensterkrankheit)

  • Muskel- und Wadenkrämpfe

  • Schlechte Wundheilung nach Verletzung

  • Zahnfleischerkrankungen

  • Infektionsanfälligkeit (z.B. Blasenentzündungen)

  • Erektionsstörungen

  • Schwitzen bei kleinsten körperlichen Anstrengungen

  • Herzklopfen, schneller Puls, Bluthochdruck

  • Verminderung des Geschlechtstriebes

Spätkomplikationen

  • Arterienverkalkung

  • Durchblutungsstörungen

  • Polyneuropathien: ( siehe auch Polyneuropathie)

    • Überempfindlichkeiten auf Berührung

    • In Händen, Füssen Kribbeln, Taubheitsgefühle, Brennen, Stechen, v.a. nachts und in Ruhe

    • Muskelkrämpfe, Gangunsicherheit

    • Durch Missempfindung werden Verletzungen nicht mehr wahrgenommen, die Wundheilung ist stark beeinträchtigt, es kommt zu Geschwüren welche das Gewebe zerstören. Nicht selten kommt es dadurch zu Amputationen von Zehen, Fuss, Bein.

  • Herzinfarkt, Schlaganfall

  • Netzhauterkrankungen (Retinopathie), Erblinden

  • Grauer Star (Cataract)

  • Grüner Star (Glaukom)

  • Nierenschädigung, Nierenversagen

  • Potenzstörungen

Vorbeugung

  • Natürlicher, nicht stressiger Lebensstil, ein Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung

  • Gewichtskontrolle

  • Bewegung , kein Lift, zu Fuss zur Arbeit, 3x die Woche während 30 - 45 Min. zügiges Gehen, Radfahren, Schwimmen, usw.

  • Ernährung: Vollwertkost wegen den Ballaststoffen (Getreide, frisches Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Früchte), ca. 5 Portionen pro Tag, der Blutzuckerspiegel steigt dadurch nicht mehr so hoch an.

    • Süssigkeiten einschränken (Alternative: Früchte, getrocknete Früchte)

    • Eiweiss/Proteine: Mageres Fleisch, Geflügel, Fisch, Milchprodukte, Eier, Tofu, Yasoja, Getreide

    • kaltgepresste Öle verwenden (z.B. Olivenöl, Rapsöl)

    • Wurstwaren, Fettigprodukte einschränke

  • Trinken: Mindestens 1,5 l pro Tag ("Hahnenburger", Mineralwasser, Tee)

Diagnose

  • Urintest (ein negativer Urintest ist jedoch keine Garantie, dass kein Zucker vorhanden ist)

  • Blutzuckerkontrollen
    Nüchtern liegt der Grenzwert bei ca. 120mg, nach dem Essen bei 160-180 mg/dl Plasma. Glucosetoleranztest (dabei wird gemessen, wie hoch der Blutzuckerspiegel zwei Stunden nach Einnahme von einer bestimmten Menge Zucker liegt). Die im Handel erhältlichen BZ Geräte für den Selbsttest haben Fehlerquellen, sie sind deswegen nur für einen Komaschnelltest bzw. zur Verlaufskontrolle geeignet, nicht aber für eine Erstdiagnose. Laborkontrolle

    Ein Diabetes besteht, wenn folgende Ergebnisse vorliegen (> = höher als):

    • Mehrfache Nüchtern Blutzuckermessung > 126 mg/dl (> 6,7 mmol/l)

    • Mehrfacher Nachweis von Nichtnüchternwerten > 200 mg/dl (> 11.1 mmol/l)

    • Glukosetoleranztest positiv, d.h. immer noch > 200 mg/dl (> 11,1 mmol/l), 2h  nach oraler Glukoseaufnahme

  • Der Blutzuckerwert kann falsch positiv sein bei: Alkoholabusus, Hyperlipoproteinämie, hochdosierter Acetylsalicylsäure-Einnahme , in der Schwangerschaft und Stillzeit, ohne dass dies pathologisch sein muss

    Falsch negativ kann der Blutzuckerwert sein bei gewissen
    Anämieformen, starken Blutverlusten (Menses!), im ersten Schwangerschaftsdrittel

  • Neurologische Tests

  • Augenkontrolle Augenarzt (Netzhautkontrolle, Augendruck)


Tipps


Nachlässigkeit bei der Blutzuckerkontrolle kann fatale Folgen haben. Je länger und je ausgeprägter die Blutzuckerspiegel über die Jahre hinweg über dem Normbereich liegen, umso höher steigt das Risiko für Erblindung, Nierenversagen, Herzinfarkt und Gliedmassen-Amputation. Verhindern lassen sich diese Spätschäden nur durch eine möglichst normale Einstellung des Blutzuckerspiegels.

  • Kontrollieren Sie regelmässig ihren Blutzucker, bzw. Harnzucker

  • Die Blutfette sollten gut eingestellt sein (Medikamentös)

  • Sorgen Sie für Bewegung

  • Ernährungsumstellung: Durch die Anwesenheit von Ballaststoffen werden Kohlenhydrate verzögert aufgenommen, dadurch können Blutzuckerspitzen vermieden werden. Fett ist nicht gleich Fett: Das Fett in unserer Nahrung unterteilt in gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Erstere kommen überwiegend in Lebensmitteln tierischer Herkunft vor, einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren vor allem in Pflanzenölen. Dabei gilt: Je flüssiger ein Fett ist, desto mehr ungesättigte Fettsäuren sind enthalten. Lebenswichtig für den Organismus sind vor allem die mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie können den Cholesterinspiegel senken und so der Arteriosklerose vorbeugen (Keim- und Fischöl). Einfach ungesättigte Fettsäuren (Oliven- und Rapsöl) wirken neutral auf die Blutfette (Cholesterin und die Triglyzeride). Gesättigte Fettsäuren in der Nahrung erhöhen dagegen die Blutfette und begünstigen damit die Entwicklung einer Arteriosklerose.

Zucker streichen, verwenden Sie Zuckeraustauschstoffe (Sorbit, Xylit, Fructose), oder Süssstoffe wie Saccharin. Es gibt Süsswaren die für Diabetiker geeignet sind.

Der Anteil der gesättigten Fettsäuren sollte in unserer Nahrung höchstens ein Drittel betragen. Die restlichen zwei Drittel sollten sich aus gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren zusammensetzen.

Schrauben Sie Ihren Konsum an Streichwurst, fettem Käse und Fleisch herunter. Greifen Sie bei Wurst lieber zu fettärmeren Sorten oder zu Diätprodukten und bei den sichtbaren Koch- und Streichfetten zu einem hitzestabilen Olivenöl. Braten Sie Fleisch möglichst in einer beschichteten Pfanne. Gemüse sollten Sie in wenig Wasser dünsten und erst am Ende der Garzeit einen Teelöffel Olivenöl dazugeben. Salate sollten Sie grundsätzlich mit hochwertigen Pflanzenölen wie Sojaöl, Olivenöl, Maiskeimöl, Sonnenblumenöl, Rapsöl und Weizenkeimöl zubereiten.

  • Verringern Sie Ihr Gewicht (Ernährungsberatung)

  • Bei Untergewicht (meist Diabetes Typ I), kalorienreiche Ernährung (aber möglichst kein Zucker)

  • Passen Sie Ihren Tagesablauf Ihrem Ernährungsplan an: Sie sollten mindestens fünf bis sechs kleine Mahlzeiten zu sich nehmen.

  • Alkohol nur in Massen

  • Rauchen: Rauchen verschlimmert alle durchblutungsbedingten Erkrankungen

  • Bei einer bestehenden Neuropathie: Penible Fusskontrolle, Pflege der Füsse. Barfuss oder in Strümpfen laufen ist bei Neuropathien tabu wie auch die Verwendung von Wärmflaschen oder Heizdecken (Verbrennungsgefahr). Regelmässige Inspizierung des Schuhwerks (Verhinderung von Schwielen, Druckstellen oder Blasen).

  • Augenkontrollen. Bei einer bereits bestehenden Retinopathie vermeiden von starker körperlicher Anstrengung (Blutungsgefahr).

  • Für allfällige Hypos (Unterzuckerungszustände) ein Stück Traubenzucker oder etwas Brot bereithalten. Tragen Sie einen Diabetesausweis auf sich, damit ermöglichen Sie eine schnelle erste Hilfe!


Behandlung Schulmedizin


  • Diätempfehlungen (Ballaststoffreiche Ernährung (Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte verzögern die Resorption der Kohlenhydrate)

  • Blutzuckersenkende Medikamente, Insulin

  • Behandlung von Folgeschäden


Tipps aus der Naturheilkunde


  • Artischocke regt den Gallenfluss an und hilft so bei der Fettverdauung. Es wirkt senkend auf das LDL. Artischocke enthält Vitamin C, Provitamin A, Zink, Eisen, Calcium, Magnesium, Flavonoide und Inulin. Sie hat dadurch eine leicht Blutzucker senkende Eigenschaft.

  • Heidelbeere, Bohnenschalen und Fingerkraut verzögern die Kohlenhydratresorption.

  • Bärlauch Urtinktur hat eine leichte Blutzucker senkende Wirkung, beugt der Arteriosklerose vor. Ausserdem ist Bärlauch ein guter Radikalfänger.

  • Schwarzkümmel wirkt leicht Blutzucker senkend

  • Orthomolekulare Medizin (Therapie mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, vitaminähnlichen Substanzen). In der Diabetestherapie werden folgende Wirkstoffe empfohlen:

    • Zink: Für die Abwehr, wirkt leicht Blutzucker senkend. Empfehlung: 15-20mg/Tag

    • Chrom : Für die Verbesserung des HbA1c und der Insulinsensitivität. Empfehlung: 200-500Mikro g/Tag

    • Magnesium: Verbessert die Insulinsensitivität, wirkt als "Anti-Stress-Mineral". Empfehlung: 200- 400mg/Tag

    • Lycopin: Wirkt antioxidativ und hat endothelprotektive Eigenschaften. Empfehlung: 2-5mg/Tag

    • Vitamin E: Dient als Schutz vor der Oxidation fettlöslicher Substanzen. Empfehlung: 300-500I.E./Tag

    • Vitamin C: Dient als Schutz vor der Oxidation wasserlöslicher Substanzen. Empfehlung: 600-1000mg/Tag

    • Folsäure: Senkt den Homocysteinspiegel im Blut. Empfehlung: 0,8-1mg/Tag

    • Omega-3- Fettsäuren: Senken den Blutfettspiegel und haben einen günstigen Effekt auf das LDL
      Empfehlung: 1-3g Omega-3-FS/Tag in Form von Lachsölkapseln

    • Vitamin B1 B6: Sie nähren die Nervenzellen.

    • Benfotiamin ist eine fettlösliche Vitamin B1-Vorstufe, die das für den Nerven- und Zuckerstoffwechsel. Im Vergleich zum wasserlöslichem Vitamin B1 wird Benfotiamin bis zu 10mal besser vom Körper und dem Nervengewebe aufgenommen, die Sensibilität der Füsse kann so verbessert werden.


    Bei der orthomolekularen Therapie ist zu beachten: Nährstoffpräparate sind keine Wundermittel und ersetzen keinesfalls eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Auf dem Nährstoffmarkt wird viel Geld verdient, vollmundige Versprechungen sollten daher auch mal kritisch hinterfragt werden.


Behandlung Klassische Homöopathie


Homöopathie aktiviert die Selbstheilungskräfte des Organismus und erlaubt ihm, wieder in die Harmonie zurückzukehren. Klassische Homöopathie wirkt nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die feinstofflichen Bereiche des Geistes und der Seele. Denn auch Stress und Anspannung können den Blutzuckerwert in die Höhe treiben.

In der Praxis interessiere ich mich nicht alleine für die Blutzuckerwerte, sondern auch dafür, wie sich der Betroffene fühlt, wie er mit seiner Krankheit umgeht, wie er sie empfindet. Welche Krankengeschichte bringt er mit, wann hat sich der Diabetes entwickelt, welche Krankheiten traten vorher auf, wie wurden sie behandelt? Wie ist der Schlaf, die Verdauung, usw.? Wie sieht das persönliche Umfeld aus (Familie, Beruf)? Was beschäftigt den Patienten? - Erst nach einem sehr ausführlichen Gespräch (Anamnese) ergibt sich für mich ein Bild, welches mir die Wahl eines homöopathischen Arzneimittels ermöglicht. Bei der konstitutionellen Therapie bewirkt das homöopathische Arzneimittel eine allgemeine Umstimmung des Organismus. Es bezieht sich direkt auf die Person, deren Erscheinungsbild, deren Charakter, deren Eigenarten und an was sie erkrankt ist und wie die Krankheit verläuft.
Bei schweren, komplizierten Erkrankungen, dazu gehört auch der Diabetes, braucht es in der Regel verschiedene Arzneimittel, welche jedoch immer nach homöopathischen Gesichtspunkten verabreicht werden (einmalige Verabreichung, Abwarten und beobachten der Wirkung, usw.).

Bei der Behandlung von Folgeerkrankungen kann die Homöopathie sehr hilfreich sein (Sensibilitätsstörungen, Durchblutungsstörungen, Wundheilungsstörungen, Geschwüre, Netzhautveränderungen, usw.).    

Da die meisten Patienten erst bei einem manifesten Diabetes Typ 1 eine homöopathische Behandlung in Anspruch nehmen wollen, ist dessen Behandlung schwer, bzw. leider meist nicht möglich (Die Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse sind so stark beschädigt, dass sie nicht mehr funktionieren). Die homöopathische Behandlung kommt aber zu tragen, indem sie den Patienten stabilisiert, ihn leichter für die Insulintherapie einstellbar macht, usw. Sie hilft dann v.a. Folgestörungen vorzubeugen, bzw. diese zu mildern.

Diabetes Typ 2 hingegen ist (leichter) behandelbar
.

Da es keine Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen gibt, kann die Homöopathie in Kombination mit schulmedizinischen Medikamenten eingesetzt werden.

Ein homöopathische Behandlung erfolgt in meiner Praxis nur, wenn der Patient unter medizinischer/ärztlicher Kontrolle steht und er kooperativ ist. Leider nehmen viele Diabetiker die erforderlichen Umstellungen von Ernährung, Lebensführung und die schulmedizinische Behandlung auf die leichte Schulter.



Dr. med. Gerhard Buchwald: "Ab 1980 nimmt die Kinderdiabetes mehr und mehr zu. Diabetes Typ 1 kann nach Pockenimpfung oder nach Mumps-Impfung auftreten."

siehe www.impfschaden.de

Es gibt eine Reihe von Studien, die einen das Risiko aufzeigen, an Diabetes mellitus Typ I nach einer HIB-Impfung zu erkranken. Insgesamt nahm die Anzahl an jugendlichen Diabetikern bzw. Kindern mit Diabetes in den letzten Jahren dramatisch zu. In der Studie von Gardner in Oxford fand sich eine jährliche Zunahme von 4%  bei Kindern zwischen den Jahren 1985 und 1996. Bei Kindern unter 4 Jahren nahm das Risiko sogar um jährlich 11% zu. (Quelle: Gardner SG, Bingley PJ, Sawtell PA, Weeks S, Gale ERising incidence of insulin dependent diabetes in children aged under 5 years in the Oxford region: time trend analysis. The Bart's-Oxford Study Group.A.BMJ. 1997 Sep 20;315(7110):713-7.)

Classen untersuchte in einer Studie mehr als 100'000 geimpfte Kinder und eine ebenso grosse Kontrollgruppe und kommt zu folgendem Ergebnis: "Es gibt eine grosse Zahl von Daten, die eine Verbindung zwischen Impfungen, die nach dem 2. Lebensmonat starten und einem erhöhten Risiko an Diabetes zu erkranken nahe legen. Die Daten beinhalten Impfstoffe für HIB, Pertussis, Masern, Mumps, Röteln, Hepatitis-B und BCG. Wir sind uns bewusst, dass die Impfstoffhersteller und Repräsentanten der öffentlichen Gesundheit nicht die Öffentlichkeit alarmieren möchten. Jedoch glauben wir, dass die Öffentlichkeit das Recht hat zu wissen, dass die Daten zeigen, dass das erhöhte Risiko für Diabetes in Verbindung mit HIB und anderen Impfungen den Nutzen dieser Impfungen überwiegt und dass Anstrengungen, diesen Zusammenhang zu negieren, nur dazu führen, dass viele Kinder auf ihre berechtigte finanzielle Kompensation verzichten." (Quelle: Classen J.: Haemophilus Vaccine associated with increased risk of Diabetes Diabetes Care Volume 23 , 6 June 2000) Die neueste Studie von Classen kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die Verabreichung des Hib Impfstoffes mit einem erhöhten Risiko an Diabetes zu erkranken einhergeht. (Quelle: John Barthelow Classen A1, David C. Classen Autoimmunity Publisher: Taylor & Francis Issue: Volume 35, Number 4/2002 Pages: 247 - 253)

Die genauen Ergebnisse: Nach 7 Jahren hatten diejenigen, die 4 Dosen der HIB Impfung bekamen ein 26% höheres Risiko, an Diabetes I zu erkranken bzw. es gab zusätzlich 54 (per 100'000 geimpfter Kinder) Fälle an Diabetes. Im Vergleich dazu erwartet man von der HIB Impfung, dass diese 7 Todesfälle und 7-26 Fälle (per 100'000 geimpfter Kinder) von dauerhafter Behinderung verhindert. Die Studie zeigte, dass beinahe alle der zusätzlichen Diabetes Fälle zwischen 3 und 4 Jahren nach den Impfungen auftraten.
(Quelle: Classen Immunotherapies Inc. Release: More Proof Published That Common Childhood Vaccines Are The Cause Of The Diabetes Epidemic, Data Identifies Children Eligible For Compensation) Eine unabhängige Forschergruppe am renomierten swedish medical center publizierte vor kurzem eine Untersuchung, die die Ergebnisse von Classen unterstützen (Quelle: Ann. N.Y. Acad Sci. 958: 293-296, 2002)

Classen erwähnt ferner in einem Brief an das BMJ (British Medical Journal), dass nicht nur Diabetes eine seltene Impfreaktion darstellt. Die Anzahl von chronischen immunologischen  Erkrankungen, wie Asthma, Allergien und immun bedingte Krebsarten ist stark angestiegen und könnte auch mit Impfungen in Zusammenhang gebracht werden .
(Quellen: Classen: Public should be told that vaccines may have a long term adverse effects, BMJ 1999, 318: 193), (Dokheel TM An epidemic of childhood diabetes in the United States? Evidence from Allegheny County, Pennsylvania.Pittsburgh Diabetes Epidemiology Research Group.Diabetes Care. 1993 Dec;16(12):1606-11.), (Classen JB, Classen DC:Association between type 1 diabetes and hib vaccine. Causal relation is likely. BMJ. 1999 Oct 23;319(7217):1133.)


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