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Stillprobleme

Stillprobleme


Siehe auch:

Stillen

Das Stillen ist die beste Ernährung für Säuglinge. Diese Feststellung zählt besonders, wenn in der Familie gehäuft Allergien vorhanden sind (Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis, usw.). Über die Muttermilch gelangen mütterliche zum Kind. Dies ist wichtig, weil das kindliche Immunsystem noch unentwickelt ist und sich erst während den ersten drei Lebensjahren aufbaut. Das Stillen hat einen sehr wichtigen Einfluss auf die natürliche Darmflora des kindlichen Darmes. Ein gestillter Säugling neigt im Allgemeinen weniger zu Durchfallserkrankungen und Verdauungsstörungen (Blähungskoliken/Dreimonatskoliken) da künstliche Nahrung weniger gut verdaut werden, es kommt leichter zu Gärungs- od. Fäulnisprozessen.

Der normale Stuhl eines Stillkindes ist weich geformt, homogen, honiggelb, hat einen angenehmen süss-säuerlichen Geruch. Er enthält weder Flocken von geronnener Milch noch Schleimpartikel. Der Stuhl von nicht gestillten Kindern ist fester, dunkler, riecht unangenehm.

Tipps

  • Das Kind beim Stillen und Füttern nicht zu tief halten.

  • Entspannte Atmosphäre und Ruhe beim Trinken dient der Verdauung.

  • Nicht gleich stillen, wenn sich die Mutter vorher sehr aufgeregt hat od. zornig ist (das Kind reagiert danach oft mit Blähungen).

  • Achten Sie auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung, trinken Sie genügend. Verwenden Sie aber keine scharfen Gewürze, seien Sie evtl. vorsichtig bei Kohl oder anderen blähenden Speisen (Ihr Kind reagiert evtl. mit Blähungen und Bauchkrämpfen). Kein Alkohol oder Kaffee, Cola.

  • Abnehmen während der Stillzeit ist nicht empfehlenswert (Schadstoffausscheidung via Muttermilch).

Zu wenig Milch

  • Das Kind mehr anlegen

  • Achten Sie auf eine vitalstoffreiche Ernährung (Vollwertkost), trinken sie viel.

  • Sorgen Sie für warme Füsse, z.B. mit einem Fussbad

  • Tee: Fenchel, Kümmel, Hagebutte, Brennnessel

Zu viel Milch, Abstillen

  • Petersilie- od. Salbeitee; Petersilie essen

  • Weniger häufig anlegen

  • Brüste hochbinden, bzw. BH-Träger kurzer einstellen

  • Quarkauflagen; kalte Wasserwickel

  • Trinkmenge reduzieren

Das Abstillen, bzw. die Umstellung auf feste Nahrung und Kuhmilch kann beim Kind zu Durchfall und Krämpfen führen. Das Abstillen sollte langsam erfolgen, damit sich der kindliche Verdauungstrakt an die neue Ernährung gewöhnen kann. Gemüse und Früchte sind die Nahrungsmittel, welche am leichtesten verdaulich sind. Kartoffeln können bereits Verdauungsprobleme hervorrufen. Fettes, süsses und salziges Essen sollte am Anfang unbedingt gemieden werden, genauso wie Fleisch und Eier.

Brustpflege

  • Brüste mit Olivenöl oder Weizenkeimöl pflegen

  • Brustwarzen der Luft aussetzen, trocken halten (trockene Einlagen)

  • Vermeiden Sie gerade in der kalten Jahreszeit eine Verkühlung der Brust (Schwimmen; Durchzug; kalter Wind), sorgen Sie für warme Füsse. Kälte fördert zudem Rissbildung der Brustwarzen.

  • Keine Synthetische Gewebe bei Still-Büstenhalter (sie lassen keine Luft an die Brust)

Brustdrüsenentzündung, Verhärtete Stellen
Siehe Brustdrüsenentzündung

Brustwarzenentzündung, wunde Brustwarzen, Risse/Schrunden

Siehe Brustwarzenentzündung


Behandlung Klassische Homöopathie


Homöopathie ist die beste Medizin, nicht nur in der Schwangerschaft, sondern auch im Wochenbett und in der Zeit danach. Zu wenig Milch, wunde Brustwarzen, Milchstau oder Brustentzündung können schnell und ohne schädliche Nebenwirkung behandelt werden. Die homöopathische Behandlung bietet den Vorteil, dass weiter gestillt werden kann.



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