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Erstverschlimmerung

Was ist eine Erstverschlimmerung?

     

Der Organismus ist aus dem Gleichgewicht geraten und nicht mehr in der Lage, eine völlige Heilung herzustellen. Durch die Gabe eines der Krankheit ähnlichem Arzneimittel werden die Symptome der Erkrankung verstärkt und es kommt zu einer sog. Erstverschlimmerung, wodurch der Heilungsprozess reaktiviert und nachhaltig verstärkt wird.

Der Eintritt der Wirkung ist je nach Erkrankung unterschiedlich. Manchmal kommt es nach einer einzigen Einnahme des richtigen Mittels zur sofortigen Besserung und im anderen Fall bedarf es Wochen. Generell gilt: Je besser ein Mittel dem Krankheitszustand entspricht, desto schneller und nachhaltiger ist der Heilerfolg.

Ist der Heilungsprozess einmal in Gang gekommen, darf er nicht mehr unterbrochen werden, indem man das Arzneimittel wechselt oder gar zusätzliche Mittel verabreicht. Erst wenn nach einer angemessenen Wartezeit sichergestellt ist, dass das Arzneimittel nicht wirkt oder die Beschwerden sich in eine falsche Richtung verlagert haben, muss neu repertorisiert werden.

Hat sich nach einer Erstverschlimmerung und der entsprechenden Heilungstendenz das ursprüngliche Krankheitsbild wieder eingestellt, darf hier mit gleichem Mittel wiederholt therapiert werden oder falls sich die Symptome verändert haben, auch ein Folgemittel eingesetzt werden...

Merke:
Das richtige Mittel zeigt immer eine Besserung des Zustandes sowohl körperlich als auch geistig.
Jede Wiederholung des Arzneimittels muss eine Besserung bringen. Sonst darf das Mittel nicht wiederholt werden.

     
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