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Wie ist es mit Impfen?

Wie ist es mit Impfen?

     

Quelle: Prof. Dr. med. Walter Köster ist Professor für Homöopathie an der Universität von Sevilla. In Frankfurt/Main hat er ausserdem eine eigene Praxis. Er ist Autor mehrerer Fach- und Sachbücher im Bereich der Homöopathie.

     

Es gibt inzwischen viele Beweise, welche die Wirksamkeit, den Sinn und die Sicherheit von Impfungen in Frage stellen.

Impfungen selbst sind keine homöopathische Methode. Man mag zunächst denken, dass Impfungen der Homöopathie ähnlich sind. Schliesslich versuchen beide mit etwas, das aus Krankheitsstoffen gewonnen wird, Krankheiten vorzubeugen. Doch bleibt bei der Klassischen Homöopathie bei den üblichen Hochpotenzen kein Krankheitsmaterial mehr in der Arznei, das wäre hier unerwünscht. Die Impfung führt hingegen gezielt Krankheitsmaterial in den Körper. Der Organismus des Kranken soll sich dagegen wehren lernen. Er soll sich dieses Gelernte merken, um im Falle eines Befalles mit dieser Krankheit bereit zur Abwehr zu sein.

Die Anwendung der Klassischen Homöopathie zeigt jedoch, dass Infekte nicht jeden befallen, sondern nur bestimmte Kranke. Das beweist die erfolgreiche Therapie beispielsweise von Mandel- und Ohrenentzündungen bei Kindern, bei denen der kundige klassisch-homöopathische Arzt fast niemals ein Antibiotikum braucht. Er gibt nur dem Kind die klassisch-homöopathisch passende Arznei und braucht sich dann um die Bakterien erstaunlicherweise nicht mehr zu kümmern. Die Ohrenentzündung klingt reizlos ab, der bakterielle Befall verschwindet. Und kommt seltener oder nicht mehr wieder. Hier wirkt das homöopathische Arzneimittel wie eine Impfung.

Sollte man als Klassischer Homöopath also die Impfung ablehnen?
Ja, wenn wir ganz sicher wären, dass wir mit der Klassischen Homöopathie 100% heilen können. Das sind wir aber nicht. Gerade bei den seltenen Krankheiten wie Poliomyelitis und Tetanus gibt es keine erfahrenen Klassischen Homöopathen - Erfahrung setzt wiederholte Behandlung voraus. Also ist die Antwort so nicht zu geben.

Also nein? Impfungen nicht ablehnen? Das würde wohl auch kaum einer der Klassischen Homöopathen locker tun. Warum?


Es gibt zum Einen die, für einen jahrzehnte lang als Hausarzt tätigen Arzt wie mich (Prof. W. Köster) unübersehbare Tatsache, dass
Komplikationen von Impfungen nur dann gemeldet werden, wenn sie zu den schon bekannten gehören. Andere Umstände und Krankheiten werden auch dann, wenn sie in Zusammenhang mit einer Impfung heftig auftreten, immer wieder als Zufälle abgetan. Die meisten Impfschäden werden nie als solche erkannt oder gemeldet, weil sie erst Wochen oder Monate nach der Impfung auftreten. Die Liste der vermuteten Impfschäden ist lang und umfasst u. a. Autoimmunkrankheiten, Allergien, Magen-Darm-Erkrankungen und Verhaltensstörungen.

Das verunsichert Patienten wie aufmerksame Wissenschaftler. Um das für die Zukunft auszuschliessen,
fehlt uns die Sicherheit einer Studie, die alle, wirklich alle möglichen Langzeitfolgen nach Impfungen mit einbezieht, nicht nur die erwartbaren. Das ist leider unüblich und wohl wegen des Aufwandes nahezu unbezahlbar. Aber genau diese wäre notwendig, wollen wir die Wahrheit über Impfungen wissen. Mit einer Nachbeobachtung von mindestens einer Generation, also 25 Jahren. Vielleicht wird eines Tages angesichts der zunehmend unbezahlbaren Kosten unserer chronischen Krankheiten diese nachforschende Arbeit doch in Angriff genommen?

Warum erwarten wir denn grundsätzlich negative Impffolgen aus der Sicht der Klassischen Homöopathie? Weil wir erkennen müssen, dass jede Lokalmassnahme wie eine Salbe an einer Stelle regelmässig wie eine Antwort eine Reaktion an einer anderen Stelle nach sich zieht. Eine Impfung müsste dann zwar die eine Krankheit verdrängen, dafür aber eine andere begünstigen.

Sie können sich das nicht vorstellen? Wenn Sie Krankheitsverläufe beobachten, sehen Sie immer wieder, wie nach einem weggesalbten Hautausschlag Störungen an inneren Schleimhäuten erscheinen. Pingpong-Effekt nennen das manche. Es bestätigt sich, dass
eine Krankheit einen Sinn hat, wie einen Hintergrund, der sich nicht verdrängen lässt, sondern in einer anderen Form wieder erscheint. Wir leben unübersehbar in einer Krankheit etwas aus, das wir sonst nicht leben - und das lässt sich nicht totschlagen, ohne dass wir uns totschlügen. Also erscheint es, solange wir leben, ohne den in der Krankheit sich äussernden Aspekt zu leben, in anderer Form wieder. Die Traditionelle Chinesische Medizin, die Mutter der Akupunktur, weiss das bereits seit Tausenden von Jahren.

Wenn wir diesen Umstand bezüglich der Impfungen bedenken, könnten wir fordern, dass
die Kinder lieber statt den Impfungen diese Krankheiten erleben und klassisch-homöopathisch behandelt bekommen sollten. Dabei müssen wir aber in Betracht ziehen, dass die Krankheiten, gegen die wir impfen, oft sehr schwer sind. Wollen wir für diese schweren Krankheiten nicht lieber eine Verdrängung und eine andere Beschwerde oder Krankheit in Kauf nehmen?

Nun, zum Einen sind nach meinen Erfahrungen (Prof. Köster) bestimmte Krankheiten wie
Masern, Mumps und Keuchhusten auffallend gut klassisch-homöopathisch behandelbar. Zum anderen zeigt sich in der täglichen Behandlung, dass aus Verdrängungen fast regelmässig schwerere Krankheiten als die ursprüngliche resultieren.

Was also tun?


Leider scheint es zum heutigen Zeitpunkt keine klare Antwort zu geben.
Die Gefahren der Impfungen sind aus der Klassisch-homöopathischen Sicht unübersehbar. Sie zu ersetzen durch eine in Deutschland flächendeckend erstklassige Homöopathie ist aber derzeit auch nicht in Sicht. Was rate ich den Eltern heute?

Fragen Sie Ihren Klassisch Homöopathischen Arzt, ob Ihr Kind angesichts seiner in der Anamnese erhobenen Daten ein
Impfrisikokind ist. Er kann das aus den für das Kind in Frage kommenden Arzneien deutlich ersehen. Dann lassen Sie, solange das der Fall ist, die Finger von Impfungen. Das gleiche gilt nach Impfreaktionen bei diesem Kind. Ist das nicht der Fall, scheinen mir nach meinem derzeitigen Kenntnisstand (Prof. Köster) die Fakten so unsicher, dass eine sicher begründbare Stellungnahme für die eine oder andere Seite nicht möglich ist.

Sie müssen also leider selbst abwägen, obwohl Sie keine Fachleute sind. In einer solchen Situation sollte Ihr Arzt hinter Ihnen stehen, egal, für welche der beiden Möglichkeiten Sie sich entscheiden. Die Zukunft wird - hoffentlich in wenigen Jahren - Klärung erbringen. Ich hoffe, dass die Entwicklung der Klassischen Homöopathie und die Ausbildung darin solche Fortschritte machen wird, dass die Impfungen in absehbarer Zeit überflüssig werden.

     
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