Sie befinden sich hier: Startseite > Homöopathie > 36 Fragen und Antworten > Miasmen

Miasmen

Was sind "Miasmen"?

     

Miasmen sind ererbte Grundkrankheiten. Unter dem Begriff "Miasma" verstehen wir im Wesentlichen die Grundtendenz eines Menschen, mehr oder minder bestimmte Krankheitssymptome zu produzieren. Das sind bestimmte Krankheitsneigungen, die wir schon bei der Geburt mitbringen.

Diese Krankheitsneigungen ermöglichen die Störung der Lebenskraft. Sie haben die Tendenz, den Organismus so zu stören, dass er letztendlich nicht mehr funktioniert und somit stirbt.

Miasmen können vererbt oder erworben sein.

Hahnemann beschreibt drei Grundtendenzen mit unterschiedlichen Bereichen. Sinnbildlich sind sie drei Krankheitsbildern ähnlich:

  • Psora = Krätze

  • Sykose = sie ähnelt den Erscheinungen der unterdrückten Gonorrhöe (Tripper)

  • Syphilis = sie ähnelt dem unterdrückten Schanker oder der Syphilis


Miasmatische Krankheitstendenzen

Das psorische Miasma gilt als das "Miasma der Miasmen". Da die anderen beiden Miasmen Sykosis und Syphilis daraus entstehen. Die einzelnen Miasmen zeigen unterschiedliche Krankheitstendenzen oder Krankheitsbereitschaften als Grundelemente einer Krankheitsgeschichte.

  • Defekt = psorisches Stadium
    (Entzündung, Funktionsverlust)

  • Exzess = sykotisches Stadium
    (Hypertrophie = "Wucherung")

  • Perversion = syphilitisches Stadium
    (Atrophie = "Gewebsverlust" raumschaffend, zerstörerisch)

     
Zurück   Vorwärts