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Placebo

Gibt es eine Placebo-Wirkung in der Homöopathie?

     

Der Homöopathie wird immer wieder vorgeworfen, sie arbeite nur mit Placebos, da in den höheren "Potenzierungen" chemisch nichts mehr nachweisbar ist.

Es wäre sehr erfreulich, wenn die Homöopathie nur mit Placebos solche Heilungen vollbringen könnte. Das jahrelang mühsame Erlernen dieser wirkungsvollen Therapie wäre dann völlig überflüssig. Als Homöopath und Patient merkt man allerdings schnell, dass nicht viel passiert, wenn nicht das richtige Mittel gefunden worden ist, da nützt dann aller Glaube nichts.

Die Homöopathie wirkt auch bei Kindern, Bewusstlosen, Tieren und Pflanzen, welche man nicht mit Placebos beeindrucken kann. Es spricht auch gegen den Placebo-Effekt, dass man mit Homöopathie auch schwere akute Krankheiten wie Lungenentzündungen und Cholera heilen kann.

Selbst wenn es wahr wäre, dass Homöopathen nur mit Placebos arbeiten würden, müssten sich viele Kritiker dafür schämen, dass sie nicht in der Lage sind, mit Placebos ähnlich gute Therapieerfolge zuwege zu bringen.

Es gibt neuere Forschungsergebnisse u. a. aus der Biophysik (Uni Leipzig), die den Nachweis erbringen, dass von homöopathischen Mitteln eine Wirkung ausgeht, selbst wenn die Chemie nichts Stoffliches mehr in den Arzneimitteln findet.  

     
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"Selbst wenn es wahr wäre, dass Homöopathen nur mit Placebos arbeiten würden, müssten sich viele Kritiker dafür schämen, dass sie nicht in der Lage sind, mit Placebos ähnlich gute Therapieerfolge zuwege zu bringen."

Beatrice Stutz-Lämmli